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Beton, Beton, Beton


16. Oktober 2020

Seit 9 Monaten rollt auf der Aqua Fun-Baustelle das schwere Gerät. Wo die Sauna weichen musste, wird durch ihn nun endlich der neue Eingangsbereich sichtbar. Und auch an anderen Stellen wächst der Neubau durch ihn deutlich in die Höhe und Highlights des neuen Bades sind zu sehen. „Das Schöne an der jetzigen Zeit ist, dass alles irgendwie Formen annimmt“, sagt Projektingenieurin Peggy Freudenreich. Endlich am neuen Beckenrand stehen oder durch eine Tür das Erdgeschoss betreten: Hört sich nach Zukunftsmusik an, ist aber schon jetzt möglich. „Bis zur Eröffnung müssen wir zwar noch viel Arbeit reinstecken, aber man kann das Gebäude mittlerweile besser erfassen“, sagt Peggy Freudenreich.

Und das liegt vor allem an diesem vielseitigen und wichtigen Baustoff. Die Grundlage der neuen Umkleiden und des Saunatraktes, des Foyers und des Eingangsbereiches und auch die Wand zwischen Lehrschwimmbecken und Umkleidekabine – all das wird aus Beton gegossen. Die Wand wird insgesamt sogar 8 Meter in die Höhe ragen. Aber durch ihn ist es auf der Baustelle auch noch ganz schön grau. Doch Architektin Sarah Weßeling macht Mut, dass das natürlich nur eine Momentaufnahme ist. „Sarah Weßeling hat uns die Farben für die Deckenplatten vorgestellt. Dazu muss man sich nochmal vor Augen führen, dass alle drei Schwimmbereiche unterschiedlich akzentuiert werden. Der Kinderplanschbereich zum Thema Bauernhof wird an der Wand einen Fliesensockel haben, der an eine stilisierte Blütenwiese erinnert. Dazu passen dann auch Deckenplatten in grün und gelb. Der Sportbereich ist eher nüchtern in Blau gehalten“, erklärt Peggy Freudenreich.

Während sie berichtet kommt Vorfreude auf: „Die Farbauswahl der einzelnen Elemente ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Und auch die geplante Rutsche wird echt toll.“ Der Startschuss für diese Attraktion ist sogar schon gefallen: „Die ersten Teile des Rutschenturms werden noch in diesem Jahr errichtet“, sagt Peggy Freudenreich.